Merkelwave und Freitagslinks

This is not a sprint—it's a marathon.

Willkommen in der Zukunft. “This is not a sprint—it's a marathon”, schreibt New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. Um dem ganzen Wahnsinn kurz zu entkommen, ist unsere Laufcrew am Mittwochabend durch die Stadt gezogen. Weil wir natürlich gerade nicht gemeinsam unterwegs sind, haben wir jede und jeder für sich mit unseren GPS-Uhren Buchstaben geschrieben und danach auf Zoom angestoßen. Ohne Internet wäre einfach alles noch viel furchtbarer. Also, auf ins Web!

Musik von YouTube: lo fi merkelwave beats to relax/get nothing done to.“Das goldene meme Zeitalter wird uns aus der post Corona Wirtschaftskrise heben, dieser Mix ist der erste Schritt.”

Extremely online

Nerdig bis nützlich

  • Camouflage against the machines: “In this project, we adversarially trained an AI model to generate specific patterns inducing AI to misrecognize, then created a camouflage garment using the pattern.”

  • Naming is hard: Falls noch jemand einen Namen für ein Start-up braucht, für das W-Lan oder den Kühlschrank, hier gibt es jede Menge Ressourcen. (Nebenbei eines der schönsten Menüs im Web.)

  • Fake Shack Burger: Ein Rezept mit Geschichte auf Smitten Kitchen: “Can I pause for a moment? I’m getting verklempt, guys… I had a moment and that moment was a realization that I didn’t dislike burgers I disliked those monstrous things that were all the rage a few years ago. This burger was totally different — thin, unevenly shaped craggy-edged with crispy salty bits and it sat on a tender toasted bun with a perfect sauce, thinly sliced pickles, tomatoes, a ruffle of lettuce and yet wasn’t too tall to eat a bite of without unhinging my jaw like a snake that swallowed a goat (…). It wasn’t so massive that I had to take a nap when I was done, it was my first smash-style burger and it was everything.”

“Sehr viel Zeit vor verschiedenen Geräten”

  • SXSW 2020 Official Short Film Selections: Das Festival fiel aus, die Kurzfilme stehen im Netz. So viele tolle Ideen, und dann auch Quatsch. Und wer sich nicht entscheiden kann: Eine Shuffle-Funktion gibt’s auch.

  • “Ozark” Season 3 auf Netflix: Die Serien kommen zurück. “Westworld”, “Billions” … und eben “Ozark”, eine Gangstergeschichte in den Sümpfen von Missouri. Toller Ort, toller Jason Bateman, tolle Serie.

  • Escape Room in Google Docs: Ich bin wirklich kein Freund von Escape Rooms. Wobei, so online und alleine geht es schon fast wieder.

  • Hacking: paddlesteamer beschreibt, wie er mehr über seinen Router herausfindet. Also den grauen Kasten von Huawei, den der Provider Turkcell ihm hingestellt hat. Die drei Teile “Taking Back What Is Already Yours” lesen sich wie ein Krimi. Nur spannender.

  • STS-135: Einfach nur ein Video, das die Crew des letzten Shuttle-Launches 2011 beim Start im Cockpit zeigt. Und der Funkverkehr dazu. 42 Minuten lang.

THEFUTURE ist ein Newsletter von Ole Reißmann. Es geht um das Internet, Medien und die Zukunft. Es geht um alles.

Das Leben danach

All in für spekulative Szenarien über die Zukunft, je weiter draußen, desto besser!

Willkommen in der Zukunft! Die Straßen leeren sich, die Chaträume und Netzwerke haben Frühling. Facebook schaufelt wieder tonnenweise Klicks durch das Web, im deutschen App-Store trenden Apps für Reddit. Vor vielen Jahren genutzte Autovermietungen schreiben mir freundliche Corona-Mails. Teile der Wirtschaft mögen still stehen, Teile der Öffentlichkeit lahmgelegt werden. Aber die Welt hält nicht an, das Leben macht nicht Pause. Wir sind online.

When the going gets tough, the tough get easy listening music, und damit meine ich neuen Funk, der an die 60er und 70er erinnert: Alle Songs von Skinshape auf YouTube, zum Beispiel “I Won’t Be There”.

Das Leben danach

All in für spekulative Szenarien über die Zukunft, je weiter draußen, desto besser: Wie könnte sich die Welt verändern, wenn wir an einigen Parametern drehen. Was können wir uns überhaupt noch vorstellen. Das ist hilfreich, spannend, notwendig! Vor allem, wenn man nicht regressive Phantasien pflegt, in denen Menschen endlich wieder Bücher lesen und lieber in den von Grenzen gesicherten Wald gehen als online (hust, Horx, hust). Oft folgen literarische Seuchen-Erzählungen dem Misanthropen-Muster: Kaum bricht die Ordnung weg, geht das Wolfsein los.

Aber diesmal haben wir das Internet. Diese Geschichte, unsere Geschichte wird eine völlig andere sein.

  • Durch Corona wird das Internet zur Selbstverständlichkeit: “Erstmals wird die Generation derjenigen, die vor dem Internet geboren wurden, aus eigenem Erleben von einer Erfahrung berichten, die die Eingeborenen des Digitalzeitalters seit Jahren verbindet: Sie werden spüren, wie großartig, wie hilfreich digitale Vernetzung sein kann.”

Was Dirk von Gehlen schreibt, mag für viele selbstverständlich sein. Aber hier müssen Erzählungen über unsere Zukunft ansetzen, ob nun vorwärts- oder rückwärtsblickend. So, wie sich das gerade entwickelt, haben wir ja noch ein paar Wochen.

Die Welt ohne uns

Das Internet mit uns

Diese Links hält nur ein Chrome-Browser zusammen.

  • The time is now: Auf YouTube hat jemand eine Rede von Killer Mike für Bernie Sanders mit der Musik aus “Inception” und diversen Wahlkampf-Clips hinterlegt. The time is now! Sanders sammelt gerade Geld für besonders Betroffene der Corona-Krise.

  • Pizza Speakeasy: In Portland treffen sich pizzabackende Freunde und tauschen Rezepte und Pies – hier sind ein paar Fotos – was virtuell nicht ganz, aber eben doch auch funktioniert.

  • Getrennt Podcasts aufnehmen: Mit der Software Zencastr kann man Menschen an verschiedenen Orten gleichzeitig in guter Qualität aufnehmen (okay, das Mikro und der Ort müssen schon auch noch passen). In der Corona-Krise frei für alle, beliebig lange Aufnahmen (guys, drei Stunden sind mindestens zwei zu viel), beliebig viele Gäste.

  • Death in Space: Jede Menge ausgedachte, schreckliche und komische Weltraum-Unfälle von Tom Lucas.

Hände waschen nicht vergessen!

  • Besser einseifen: Wenn man sich schon ständig die Hände wäscht, warum nicht mit sehr gut riechender Flüssigseife von Aesop? Das ist kein Werbelink, eher die Offenbarung: Ja, ich habe Seife im Wert von einem Dutzend Packungen Trockenmango gekauft. Ich bereue nichts. Aktuell ohne Versandkosten (als ob die noch eine Rolle bei den Preisen spielen würden).

  • Instagram-Seife: Gibt’s auch etwas günstiger und mindestens ebenso gut riechend von Jean & Len, die mich auch nicht für den Link bezahlt haben.

  • A Hand Washing Meditation for the Covid-19 Era: “A quick n' weird meditation to listen to while washing your hands. Guaranteed to leave your hands AND brain cleaner.”

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Grottenpeinlich

Die Welt nach Horx

Willkommen in der Zukunft! Eigentlich wollte ich über den deutschen “Serial”-Moment schreiben. Über Drosten und die ganzen Corona-Podcasts, die das Format Radioshow zum Mitnehmen jetzt aber wirklich in den Massenmarkt drücken. Aber das Wochenende hatte nur 48 Stunden, und wann den ganzen exponentiell wachsenden Content hören?

In dieser Ausgabe der Zukunft stattdessen: Gute Nachrichten, Tipps einer Astronautin und Videos aus der guten, alten Internet-Zeit. Los geht’s!

Hier sind 4,5 Stunden unpeinliche, neue, wenig aggressive Musik für die Kopfhörer oder das Homeoffice: MusikGut2020 von Johann Voigt auf Spotify. Skrr, skrr.

Corona-Business

  • Im Fieber der Nacht: Eine Rekonstruktion der Welt am Sonntag, wie das Virus sich in Berlin verbreiten konnte, nach einer Party im Kater Blau. "Milan, der Supermarktmitarbeiter, und Klaus, der Behördenangestellte, halten sich auch weiterhin nicht an die Quarantäneanweisungen des Gesundheitsamtes. Milan, weil er Angst vor dem Arbeitgeber hat: 'Wer sich bei uns krankschreiben lässt, ist schnell seinen Job los.'"

  • Why the Coronavirus Has Been So Successful: Kurzer no-nonsense Text vom Atlantic-Wissenschaftsautor Ed Young über das Virus.

  • Some people von Jason Kottke ist… ein Gedicht? “Not everyone is having the same experience you are.”

  • Eine Astronautin über das Leben in engen Räumen für lange Zeit: Anne McClain erklärt fünf wichtige Skills, die von der Nasa identifiziert wurden und trainiert werden, denn: “We are all astronauts on planet Earth together.”

  • Medium.com ist halt auch nur “irgendeine Seite im Internet”: Ein Biologie muss seine wichtige und wertvolle Arbeit unterbrechen, um einen weiteren dummen “viralen” Medium.com-Post gerade zu rücken. (Mittlerweile ist der Beitrag von dort auf irgendwelche Alt-Right-Blogs umgezogen.)

Schattengeschichten

  • Gute Nachrichten: Einmal die Woche verschickt Sham Jaff ihren Newsletter what happened last week?, in diesen Zeiten mit good news: Belgien hat eine Regierung, Abtreibungen sind legal in Neuseeland, Indien stellt Vergewaltiger vor Gericht, Maschinen können riechen und mehr.

Kultiger Trendpublizist wieder jung und frisch

  • Die Welt nach Corona: Ich wollte eigentlich die Spekulationen des Trendpublizisten und einstigen Achse-des-Guten-Autors Matthias Horx lesen, es geht schließlich um die Zukunft, aber schon nach wenigen Absätzen:

    “Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult. Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich.”

    Ich meine, was soll da noch kommen? Fernsehen schlecht, Bücher kultig, junge Menschen zu viel am Computer. Das ist nicht nur unterkomplex, sondern auch Klassismus. Später spielt dann Vermögen “nicht mehr die entscheidende Rolle”, Verschwörungstheorien im Internet werden “Ladenhüter”, dafür laufen “wir durch Wälder oder Parks”, die Welt scheint ihm “wieder jung und frisch”. Die kommende Welt schätzt Distanz wieder, wir sollen dankbar sein für Grenzschließungen und Abschottung in der Corona-Krise. Es ist alles ärgerlich. Gegen diesen Aufsatz von Turnvater Jahn ist der wirre Antrittstext von Silke und Holger Friedrich in der Berliner Zeitung so klar formuliert wie das Wasser in den Kanälen des Touri-freien Venedigs.

Distanzsport

  • A running boom is taking off: Talya Minsberg läuft und schreibt für die New York Times über das Laufen als sozial akzeptierten Distanzsport in Corona-Zeiten. Mit tollen Bildern für den 27”-Monitor im Homeoffice. Wer vom poetischen Ende nicht berührt wird, möge auf dem Sofa Schimmel ansetzen.

  • Man runs marathon on 7-metre balcony during French lockdown: Vielen Dank an alle, die mir Links zu dieser Geschichte geschickt haben. Habe mich wirklich jedes Mal gefreut.

  • Berliner Kneipenchor im Videocall: 16 Kneipenchorist*innen haben sich online zum Singen getroffen. (Leider ist der Sound nicht live, die Verbindungen haben kleine Verzögerungen drin, also haben alle ihre Mikros stummgeschaltet und singen zu einer Aufnahme. Und trotzdem.)

Clean fun

  • Hey Pass Me A Beer: Oldschool Werbevideo aus der guten, alten Internet-Zeit, aus dem Jahr 2012, für die Biermarke Old Milwaukee.

  • Hey Pass Me A Beer II: Die Fortsetzung, zwei Jahre später, noch besser. Kaum zu glauben, dass wir uns heute mit snarky Brand-Accounts auf Twitter zufrieden geben müssen.

  • Hudson Yards Video Game: Weirdes Video von Conner O'Malley, könnte gut auf der Videonale im Kunstmuseum Bonn laufen.

  • Color Dot Font: Jeder Buchstabe ist ein andersfarbiger Kreis – was für ein großer Spaß. Die Konfetti-Schrift der Agentur And Repeat gibt es zum Download und als Browser-Add-on.

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Okay, Zoomer

Hamburger in Tirol, Regen in Tokyo und Antifascist Blues at the End of the World

Willkommen in der Zukunft, die nicht nur ungleich verteilt ist, sondern Ungleichheiten potenziert. Glücklich kann sich schätzen, wer die Zukunft im Homeoffice begrüßen kann und nicht an der, nun ja, Lieferfront, im Spital, in der Fabrik oder im Treppenhaus. Uff. In dieser Zukunft: Journalismus-Links, tröstendes Internet und ein Medientrend.

Kurz etwas Corona-Business (dann schnell weiter)

  • Der Kampf hat begonnen: Eine Bestandsaufnahme: Krankenhäuser in Deutschland vor dem Corona-Ansturm, eine Abrechnung mit der Finanzierung über Fallpauschalen und dem Sparkurs bei Krankenpfleger*innen. Völlig zu Recht die Spiegel-Titelstory.

  • Video aus Bergamo: Bericht von Sky News aus dem größten Krankenhaus der Stadt, einem “der modernsten in Europa”. Schwierig, um es vorsichtig zu sagen. Falls immer noch irgendjemand etwas von “Grippe” faselt.

  • Tirol macht uns krank: Wie Behörden versagt und Politiker gekuscht haben, um die Skisaison nicht gleich zu gefährden. Bittere Rekonstruktion des Standards. Was auch dazugehört: Das Robert-Koch-Institut in Deutschland wusste früh Bescheid. “Auf die Frage, ob das RKI, angesichts der vielen Fälle, die dortigen Behörden kontaktiert habe, heißt es in Berlin: ‘Eher nicht.’”

  • Alone Together: Unser Leben verlegt sich ins Netz, und The Daily hat eine siebenminütige Collage gebastelt, begleitend zu Kevin Rooses The Coronavirus Crisis Is Showing Us How to Live Online.

  • “I’m Not An Epidemiologist But…”: Wir haben alle diese Medium.com-Artikel gesehen, Leute ohne weiteres Wissen malen schreckliche Grafiken und sind plötzlich die Corona-Autorität schlechthin in der WhatsApp-Gruppe. Ryan Broderick hat sich das für BuzzFeed News genauer angesehen – einer der erfolgreichsten Corona-Influencer, ein Tech-Bro aus dem Valley, hat jetzt einen PR-Berater. Dann lieber Drosten.

Was wir jetzt brauchen (das Internet)

  • 80er-Einkaufsmall-Musik: CVS Bangers ist zurück, die Mixreihe von DJ Hennessey Youngman mit cheesy-cringe Music, over-the-top Ansagen und Airhorns. Nach sechs Jahre Trump-Depression jetzt “Antifascist Blues at the End of the World”. Damn, son!

  • Relaxing Forest Rain Sounds: Regen in einem verschneiten Wald.

  • Spazierengehen im Regen: Auf dem YouTube-Kanal von Nomadic Ambience kann man stundenlang Spazieren gehen, zum Beispiel durch ein verregnetes New York oder ein benetztes Tokyo.

  • r/wholesomememes: Welcome to the wholesome side of the internet! This community is for those searching for a way to capture virtue on the internet.

  • Indoor Swimming at the Space Station: The year is 2196. You are in a space station somewhere in the Milky Way galaxy. It is 3am GMT on Earth and you've decided to go for a swim.

  • Peter Schmidt: Längst Promi in der CCC-Netzwelt-Szene, ein sympathischer Twitterer im technischen Außendienst eines großen Telko-Anbieters, der bei Wind und Wetter Mobilfunkmasten und Netzwerktechnik wieder zum Laufen bringt, damit wir alle Internet haben (oder Notrufe senden können).

Was wir jetzt tun können (außer zu Hause bleiben)

  • The Ultimate Sourdough Starter Guide: Wer kein Haustier hat und trotzdem ein wenig Leben in die Bude holen möchte: Bakterien und Pilze!

  • The Missing Semester of Your CS Education: Hier lernt man nicht Programmieren, sondern wie Programmierer effektiv mit Computern umgehen, weniger bunte Apps, mehr Befehle in die Shell tippen. Insgesamt 11 Stunden.

  • Helvetica: Filmmaker Gary Hustwit is streaming his documentaries free worldwide during the global COVID crisis. Each week we’ll be posting another film here.

Wir sagen immer noch skypen (dabei sind die Programme längst andere)

  • We Live in Zoom Now: Zoom is where we work, go to school and party these days. Ein Trend-Piece in der New York Times, wird also auch nach Deutschland kommen, auch wenn hier vielleicht ganz andere System en vogue sind (mit der Faxweiche auf den Bildungsserver Saarland, hust).

  • Zoom Memes for Self Quaranteens: Facebook-Sammelseite, der Name ist top, Content lackt noch ein bisserl.

  • Videokonferenz hacken: Liegt auf der Hand, trotzdem lustig: Video-Hintergrund einrichten und so tun, als wäre man anwesend.

  • Virtual Background Awards: Früher™ haben wir unsere Mailfooter aufgerüstet und unsere Insta- und Twitter-Bios (っ◔◡◔)っ ♥ ɠҽριɱρƚ ♥, in der Zukunft spielen wir mit Videokonferenz-Hintergründen. Bis es übermorgen nicht mehr cool ist.

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Sehr gute Links in schlechten Zeiten

Willkommen in der Zukunft! Heute mit einem Liebesbrief an Twitter-Nutzer*innen, die im Corona-Lockdown keine Fakenews schleudern, sondern sich um Kultur kümmern.

Live from Earth

  • Streamkultur: Klavierkonzerte. Lesungen. Dieser kollaborativ betriebene Account sammelt die täglichen Livesendungen: Wer streamt was, wo und wann?

It was the best of Twitter, it was the worst of times

  • Animal Live Cams: Gesammelt von Margie Housley. “Okay friends in isolation/quarantine, I am here for you with a THREAD of animal live cams”

  • Arabisch kochen: Tipps von Nadia @shehadistan Shehadeh .“Kein Mehl mehr bekommen? Kein Problem! Hier kommen meine Tipps für arabisches Quarantäne-Essen. Thread.”

  • Weirde Filme: Eine Liste von Merlin @hotdogsladies Mann. “Are you a weirdo? Do you enjoy movies? Cool. I got the hook-up.”

  • Roger Willemsen bei “Willkommen Österreich”: Felix @xileffff Dachsel kramt ein YouTube-Video mit zwei Auftritten von 2009 und 2011 raus.

  • Heer, Stahl und Sturm: Fabienne Hurst empfiehlt jeden Tag eine gute, frei zugängliche Dokumentation.

Eine schnelle, darke Serie für Fans von lustigen Menschen in überfordernden Situationen, in Richtung Veep, 30 Rocks oder Silicon Valley, aber auf einem Raumschiff für Kreuzfahrer? Ja, ja, ja:

  • Avenue 5: Der Weltraum ist auch nur eine Touri-Destination, die man am besten auf einem Kreuzraumfahrtschiff erlebt, mit Captains Dinner, All-Inklusive-Buffet und Yogakursen? Fast, denn wenn es ein Problem mit dem Schiff gibt, hat man ein Problem im fucking Weltraum. 9 Folgen auf Sky.

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